Schon vor den Sommerferien machten Schüler:innen der Stufe Q1, zu der Zeit noch Stufe EF, zwei interessante Ausflüge, während ihre Mitschüler nach London unterwegs waren::
Am Dienstag, dem 07.07.26, verbrachten etwa 15 Schüler der EF zusammen mit ihrem Stufenkoordinator Herrn Wilms einen Vormittag bei der Caritas in Schleiden. In drei Programmpunkten wurden wir durch den Tag geführt.
Am Dienstag, dem 07.07.26, verbrachten etwa 15 Schüler der EF zusammen mit ihrem Stufenkoordinator Herrn Wilms einen Vormittag bei der Caritas in Schleiden. In drei Programmpunkten wurden wir durch den Tag geführt.

Zuerst informierten uns ausgebildete Pflegekräfte zusammen mit einem Azubi über ihre Arbeit und weitere Möglichkeiten, sich bei der Caritas zu engagieren. Wir durften uns gegenseitig den Blutdruck und ‑zucker messen und auch mithilfe von speziellen Brillen Augenkrankheiten (wie z.B. den grauen Star) aus erster Hand erfahren. Ein Highlight des Tages war definitiv die Arbeit an einer Puppe im Ausbildungszentrum nebenan.
Im nächsten Programmpunkt erzählten uns zwei Frauen von ihrer Arbeit im ambulanten Hospizdienst. Auch hier erhielten wir interessante Einblicke. Was viele von uns überraschte war beispielsweise, dass die Hospizarbeit nicht nur mit Menschen, die gerade im Sterben liegen, zu tun hat. Zum Beispiel rufen Menschen mit schweren Krankheiten, die trotzdem Überlebenschancen haben auch an und bekommen einen meist ehrenamtlichen Begleiter an die Seite gestellt.
Zum Abschluss erzählte uns Frau Ute Stolz, Geschäftsführender Vorstand der Caritas Eifel, noch etwas über die Caritas im Generellen sowie ihre besondere Verbindung zum Christentum und brachte auch einen Arbeitskollegen mit, der sich selbst über das Rentenalter hinaus noch in der Arbeit mit Flüchtenden engagiert.
(von Johannes Luxen)

Am Mittwoch, den 8. Juli, sind wir zusammen mit Herrn Dingmann und zwei anderen Betreuern durch den Nationalpark gewandert. Der Startpunkt war Gemünd und das Ziel Herhahn.
Nachdem wir das erste Stück durch Gemünd gelaufen waren, haben wir ein kleines Namensspiel zum Kennenlernen gespielt. Anschließend sind wir in den Wald abgebogen und den ersten Berg hinaufgelaufen. Zunächst sind wir den Waldwegen gefolgt. Wir haben verschiedene Übungen zur Wahrnehmung gemacht und sollten zum Beispiel ein paar Schritte so leise wie möglich gehen. Das war nicht so einfach, da auf dem Waldboden Äste, Blätter und Tannenzapfen lagen. Das Anschleichen haben wir ebenfalls in einem Spiel geübt.
Nach einer kurzen Pause führte uns der Weg weiter Richtung Herhahn. Unsere nächste Herausforderung bestand darin, dass wir in einer Reihe einen geraden Abschnitt im Wald passieren mussten. Dabei waren alle außer der letzten Person blind, und wir durften nur ohne Stimme kommunizieren. Die Schwierigkeit war, dass die Betreuer uns Hindernisse wie Baumstämme in den Weg gelegt hatten. Dadurch sind wir nicht ganz geradeaus gelaufen, aber trotzdem irgendwie angekommen.
In einem weiteren Spiel ging es um Vertrauen. Dabei war eine Person blind und wurde von einer anderen Person „gesteuert“. Ziel war es, andere mit Bällen abzuwerfen und selbst nicht getroffen zu werden, wobei nur die blinde Person Bälle werfen durfte. Insgesamt sollten uns die Übungen zeigen, wie sehr wir auf unseren Sehsinn vertrauen und dass wir ohne ihn lernen müssen, auf die anderen Sinne wie Hören und Fühlen zu vertrauen.
Nach gut der Hälfte der Strecke bekamen wir die Aufgabe, einen bestimmten Ort zu suchen, ohne dabei die richtigen Wege zu benutzen. Es ging also querfeldein: einen Hang mitten im Wald hinunter und anschließend wieder hinauf, durch Dornen, Gräser und Büsche. Es hat sehr viel Spaß gemacht, sich seinen eigenen Weg zu suchen und auf den eigenen Orientierungssinn zu vertrauen, was gar nicht so einfach war. Unsere Gruppe ist vollständig an dem gesuchten Ort angekommen und von dort aus weiter zu einem Privatgrundstück mitten im Wald gewandert.


Dort gab es eine kleine Feuerstelle und eine Hütte mit Brennholz. Damit es nicht zu einfach wurde, sollten wir ein Lagerfeuer machen, ohne ein Feuerzeug zu benutzen. Dafür bekamen wir Feuersteine und einen Feuerstahl zur Verfügung gestellt. Letztendlich wurde das Feuer mithilfe des Feuerstahls entfacht, und wir konnten die mitgebrachten Würstchen mithilfe von zuvor angespitzten Stöcken grillen.
Anschließend setzten wir unsere Wanderung fort und gingen das letzte Stück in Richtung Herhahn. Insgesamt war es ein sehr lustiger und abwechslungsreicher, aber auch anstrengender Tag. Man hat die Natur noch einmal auf eine ganz andere Weise kennengelernt und konnte ein Stück weit abschalten. Die Erfahrung war die kleinen zu tragenden Blessuren auf jeden Fall wert.
(von Dana Uhlig)

