„Das ist das ewi­ge Leben: Dich, den ein­zi­gen wah­ren Gott, zu erken­nen und Jesus Chris­tus, den du gesandt hast.“

I. Sal­va­to­ria­ni­sche Begrün­dung des Schul­ap­os­to­la­tes und der Schul­pas­to­ral

Wir am Her­mann-Josef-Kol­leg begrün­den unse­re Seel­sor­ge­ar­beit anhand sal­va­to­ria­ni­scher Grund­ge­dan­ken. Der Ursprung und zugleich Herz und Kern des sal­va­to­ria­ni­schen Cha­ris­mas ist im Johan­nes­wort begrün­det: „Das ist das ewi­ge Leben: dich, den ein­zi­gen wah­ren Gott, zu erken­nen und Jesus Chris­tus, den du gesandt hast.“ (Joh. 17,3) Gott (er)kennen im bibli­schen Ver­ständ­nis beschreibt hier nicht nur „von Gott wis­sen“, son­dern eine ganz inni­ge Bezie­hung zu Gott, die das Leben in Fül­le schenkt und den Men­schen glück­lich macht. Dazu gehört untrenn­bar die Beleh­rung, Bekannt­ma­chung und Ver­kün­di­gung von Jesus als dem ein­zi­gen Hei­land der Welt. Pater Jor­dan kon­sta­tiert: „Dies ist unse­re Beru­fung: danach zu stre­ben, dass alle den wah­ren Gott ken­nen und Jesus Chris­tus, den Er gesandt hat!“

II. Kon­kre­te Fol­ge­run­gen für eine sal­va­to­ria­ni­sche Schul­pas­to­ral

Ziel der sal­va­to­ria­ni­schen Schul­pas­to­ral ist, dass die gesam­te Schul­ge­mein­schaft zusam­men mit den Sal­va­to­ria­nern durch Jesus Chris­tus Gott erkennt und so das Heil fin­det.

Zen­tra­le Rol­le des Unter­richts: Gott offen­bart sich auf ver­schie­de­ne Wei­se. Somit sind bei der Gott-Erken­nung neben der beson­de­ren Ver­ant­wor­tung des Reli­gi­ons­un­ter­richts auch alle ande­ren Fächer betrof­fen.

Mög­lich­kei­ten um Gott zu erle­ben: Neben einem christ­li­chen Umgang mit­ein­an­der ver­fügt die Schu­le auch über eine Rei­he von reli­giö­sen Ritua­len und christ­lich-spi­ri­tu­el­len Ange­bo­ten, die vor allem durch einen Schul­seel­sor­ger (Stel­le z.Z. nicht besetzt!) und die Reli­gi­ons-Fach­schaft koor­di­niert und orga­ni­siert wer­den.

Apos­to­li­scher Ein­satz: Ziel unse­res Erzie­hungs- und Bil­dungs­auf­tra­ges ist es, unse­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern das Bild eines im Sin­ne von Pater Jor­dan enga­gier­ten und enga­gie­ren­den Men­schen zu ver­mit­teln. Auf Kin­der rich­tet sich der Schwer­punkt des sal­va­to­ria­ni­schen Sen­dungs­auf­tra­ges.

Uni­ver­sa­li­tät: Kein(e) Schüler(in), kei­ne Klas­se, auch nicht die Schu­le selbst ist eine ein­sa­me Insel. An unse­rer Schu­le wer­den die Inte­gra­ti­on der gesam­ten Schul­ge­mein­schaft und die Koope­ra­ti­on mit allen Men­schen und Grup­pen geför­dert, die sich für das Wohl (Heil) der Men­schen ein­set­zen. Das Ziel des sozia­len Enga­ge­ments ist weit­sich­tig und gren­zen­los. Um ande­ren Men­schen effek­tiv zu hel­fen, ist oft Fan­ta­sie und Krea­ti­vi­tät gefragt. Wir wol­len das mit allen Mit­teln tun, die die Lie­be Got­tes zulässt.

Ver­bin­dung mit der Kir­che: Die aktu­el­len The­men der Kir­che wer­den auch im Unter­richt behan­delt und dis­ku­tiert. Die Schu­le ist aktiv ver­bun­den mit der Orts­kir­che: Aktio­nen der Kir­che wer­den auch in der Schu­le geför­dert und die Schu­le selbst orga­ni­siert die Aktio­nen in und für die Orts­kir­che.

Das aus­führ­li­che Seel­sor­ge­kon­zept fin­den sie HIER

Seit Febru­ar 2025 ist Pater Phil­ipp Sau­ter SDS unser neu­er Schul­seel­sor­ger.

AKTU­EL­LE TER­MI­NE

Das Her­­mann-Josef-Kol­­leg hat wie­der Zeit für Anmel­dun­gen: Bit­te spre­chen Sie tele­fo­nisch einen Ter­min mit dem Sekre­ta­ri­at ab unter…

Wei­ter­le­sen

“Die Welt zu Gast in Stein­feld” heißt die vier­tei­li­ge Vor­trags­rei­he, die auch die­ses Jahr wie­der nach Stein­feld kommt.…

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Am mor­gi­gen Mon­tag, 12.01.2026, fin­det in Stein­feld KEIN Unter­richt statt auf­grund der Wet­ter­la­ge mit Schnee und Eis. Wir…

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Pro­jekt 2025

Zum Ende des Jah­res hat das Bis­tum Aachen einen gro­ßen Mul­ti­me­dia­wett­be­werb gestar­tet. Unter dem Titel “Sto­ries of Hope” wur­den Bei­trä­ge gesam­melt, die von Klein­grup­pen im Alter von 11 bis 25 Jah­ren erstellt wur­den. Am HJK fan­den sich eini­ge unter Lei­tung von Pater Phil­ipp, die sich die­sem krea­ti­ven Auf­trag stel­len woll­ten. Eine Pup­pen­stu­be der Ein­sam­keit (Bild unten), ein Gedicht und zwei Fil­me sind dabei ent­stan­den.

Die Fil­me fin­den sich unter fol­gen­den Links: https://youtu.be/pTFI5WNX85A und https://youtu.be/I7frKLzPbgc . Das Gedicht geht so:

Hoff­nung — ein Wort, so lei­se, so groß, / mal fern wie ein Stern, mal ganz nah, gren­zen­los. / Für man­che ein Licht, das im Dun­keln noch glüht, / für ande­re ein Lied, das im Her­zen erblüht.

Ein Kind sieht sie spie­lend im war­men Son­nen­schein, / ein Wan­de­rer spürt sie im küh­len Wein. / Ein Kran­ker erkennt sie im neu­en Erwa­chen, / ein Trau­ern­der hört sie in sanf­ten Gedan­ken.

Für uns ist sie mehr als nur flüch­ti­ges Licht, / sie trägt einen Namen, sie kennt unser Gesicht. / In Gott fin­den wir sie — in Stil­le, im Gebet, / wenn das Leben uns prüft und der Sturm stär­ker weht.

Und wenn Zwei­fel wie Schat­ten den Tag überzieh’n, / dann lässt uns die Lie­be der Fami­lie blüh’n. / In den Augen der Freun­de, im Lachen, im Wort, / spü­ren wir Hoff­nung — sie trägt uns fort.

So bleibt sie ver­schie­den, und doch uns ver­eint, / weil sie uns führt, wenn der Mor­gen noch weint. / Denn Hoff­nung ist Leben, in jedem von uns, / ein gött­li­cher Fun­ke, ein ewi­ger Wunsch.