2025/2026

Mit drei Got­tes­diens­ten für die ver­schie­de­nen Stu­fen wur­den die Schüler:innen heu­te in die Feri­en ent­las­sen. Musik und Tex­te hat­ten spe­zi­ell die Hoff­nung zum The­ma. Sowohl der Reli­gi­ons­kurs EF von Frau Antons als auch die Grup­pe, die sich mit dem Pro­jekt “Sto­ries of Hope” aus dem Erz­bis­tum befasst hat, tru­gen zum Inhalt bei. Pater Phil­ipp hat einen Teil sei­ner Pre­digt als Lied prä­sen­tiert: “Ich bin bei dir”, so konn­ten alle die Hoff­nung auf Got­tes Hil­fe mit aus­drü­cken. Die Orches­ter-AG in vol­ler Grö­ße stimm­te nicht nur eini­ge Weih­nachts­lie­der an, son­dern ließ auch den hoff­nungs­vol­len Wunsch “Let it go” erklin­gen. Das fol­gen­de Gedicht aus dem Got­tes­dienst, von EF-Schüler:innen erdacht, möge uns alle über geseg­ne­te Weih­nachts­ta­ge in ein fried­li­ches neu­es Jahr beglei­ten:

Hoff­nung — ein Wort, so lei­se, so groß, / mal fern wie ein Stern, mal ganz nah, gren­zen­los. / Für man­che ein Licht, das im Dun­keln noch glüht, / für ande­re ein Lied, das im Her­zen erblüht.

Ein Kind sieht sie spie­lend im war­men Son­nen­schein, / ein Wan­de­rer spürt sie im küh­len Wein. / Ein Kran­ker erkennt sie im neu­en Erwa­chen, / ein Trau­ern­der hört sie in sanf­ten Gedan­ken.

Für uns ist sie mehr als nur flüch­ti­ges Licht, / sie trägt einen Namen, sie kennt unser Gesicht. / In Gott fin­den wir sie — in Stil­le, im Gebet, / wenn das Leben uns prüft und der Sturm stär­ker weht.

Und wenn Zwei­fel wie Schat­ten den Tag überzieh’n, / dann lässt uns die Lie­be der Fami­lie blüh’n. / In den Augen der Freun­de, im Lachen, im Wort, / spü­ren wir Hoff­nung — sie trägt uns fort.

So bleibt sie ver­schie­den, und doch uns ver­eint, / weil sie uns führt, wenn der Mor­gen noch weint. / Denn Hoff­nung ist Leben, in jedem von uns, / ein gött­li­cher Fun­ke, ein ewi­ger Wunsch.